Sklerodermie
Sklerodermie bedeutet übersetzt harte Haut und ist eine Erkrankung des
Gefäß- und Bindegewebesystems. Sie geht mit einer Verhärtung des Haut- und
Unterhautgewebes sowie bei manchen Formen auch der inneren Organe (besonders
Magen-Darm-Trakt, Herz, Lunge und Niere) oder der Gelenke und Muskulatur einher. Die
Ursache dieser Erkrankung ist unbekannt.
Man unterscheidet die systemische (auch progressive systemische Sklerose genannt) und
die lokalisierte Form.
Die Erkrankung ist relativ selten und betrifft zumeist Frauen des mittleren
Lebensalters, sie kann aber auch bei Kindern vorkommen.
Erste Anzeichen der Erkrankung sind:
Straffe und unverschiebliche Haut, Schwellungsneigung, maskenhaftes Gesicht,
schmerzhafte Blässe der Finger bei Kälte (=Raynaud-Phänomen) bis hin zu Nekrosen der
Fingerkuppen, Beeinträchtigungen der Organfunktionen
Therapie:
- Durchblutungsförderung über Wärmeanwendungen, leichte Massagen und
Bindegewebsmassagen
- Kontrakturprophylaxe mit Mobilisations- und Dehnübungen
- Kontrakturbehandlung (Traktionsmobilisation und Muskeldehnungen)
- Atemtherapie zur Erhaltung der Atemfunktion
- Lymphdrainage