Hintergrund und Geschichte
Konzentrative Bewegungstherapie ist eine leiborientierte psychotherapeutische Methode, bei der Wahrnehmung und Bewegung als grundlegende Elemente für das Fühlen, Handeln und Denken geht.
Ihre Wurzeln hat die KBT in den Zwanzigerjahren, einerseits in den körperorientierten Ansätzen von Psychotherapeuten wie GRODDECK und HEYER, andererseits in der Gymnastikarbeit von ELSA GINDLER. Ende der Fünfzigerjahre wurde diese neue Methodik unter dem Namen "Konzentrative Bewegungstherapie" erstmals in Deutschland auch im klinischen Bereich erprobt und verbreitet (u.a. von MIRIAM GOLDBERG und CHRISTINE GRÄFF).
Praxis
Auf der Basis des Experimentierens mit den vier Grundhaltungen des Menschen - Liegen, Sitzen, Stehen, Gehen - können Patienten/ Klienten die eigenen Bewegungs- und Wahrnehmungsmuster und deren emotionale Bedeutung erkennen. Lebensinhalte werden aktualisiert, erfahrbar und "begreifbar". Auf spielerische Weise eröffnen sich neue Handlungsmöglichkeiten und -spielräume. Anschließende Gespräche ermöglichen es, die gewonnenen Erfahrungen zu besprechen, zu vertiefen und in einen Sinnzusammenhang zu stellen.
Fortbildungszentrum Annastift gGmbH