Die Anwendung von Inhalationen
Die Inhalationen dient zu Heilzwecken durch Einatmen bestimmter Lösungen durch Dampf
(Feuchtinhalation) oder Zerstäubung von Wasser (Trockeninhalation) mit verschiedenen
Inhalts- oder Zusatzstoffen, aber auch von Medikamenten . Je feiner die Vernebelung, um so
intensiver die Tiefenwirkung.
Zum Inhalieren gibt es spezielle Verdampfungsapparate. Die Inhalation
erfolgt über Mund- und Nasenstücke , wobei die Tröpfchengrösse bei den herkömmlichen
Geräten über 30 Mikron und daher nur zur Behandlung der oberen Luftwege anzuwenden ist.
Bei Aerosolgeräten ist die Tröpfchengröße unter 30 Mikron. Diese
haben wegen ihrer geringen Masse und größerer Oberfläche eine bessere Tiefenwirkung.
Ultraschallvernebler werden hauptsächlich zur Inhalation von
Medikamenten (Nebeldichte 100mg/l) benützt.
Therapieziel der Inhalation sind:
- Befeuchtung der Schleimhäute des Atemwegstrakts.
- Beeinflussung der Schleimhäute zur leichteren Schleimablösung
- schnelle Aufnahme der Wirkstoffe
- Entzündungshemmung
- Gefäßerweiterung
- Verringerung von funktionellen Spasmen im Atemtrakt
Indikationen für Inhalationen sind:
- Asthma bronchiale
- akute und chronische Bronchitis
- Emphysem
- Bronchiektasien
- Lungenmykosen
- Pneumonien
- Mukoviscidose
Kontraindikationen für Inhalation:
- Allergien gegen bestimmte Medikamente oder Substanzen
folgende Zusätze sind geeignet zur Inhalation :
- Fichtennadel- oder Latschenkiefernöl
- Eukalptus
- Kamille
- Emser Salz
- Sole
- Medikamente für Inhalation : je nach Verordnung des Arztes z.B. Mucosolvan, Bisolvon